Ich bin glücklich!
Standhaft im Kleinen! - Firm in the small steps!
Einfach nur so! - For free!
Seit März bin ich Teil eines „Rote Kreuz Teams“ und helfe bei ihrer Tätigkeit, Menschen im Impfzentrum in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, zu versorgen. Der erste Tag, an dem ich dort war, war beeindruckend! Und es ist es jetzt, nachdem ich vier Monate schon dort arbeite, immer noch! Es hat mir so viel Spaß gemacht, den Menschen zu helfen, besonders den älteren! Sie sind so freundlich und voller Leben, sie sind wie lebendige Edelsteine. Sie wissen so viel. Wenn ich nur 5 Minuten mit ihnen rede, lerne ich immer etwas Neues über das Leben und sie freuen sich, dass jemand sich Zeit nimmt und mit ihnen redet! Und wer kann dir besser etwas über das Leben beibringen als diejenigen, die es durchgemacht haben! Und auch die anderen Mitglieder der Gruppe sind toll! Auch wenn wir nicht bezahlt werden, haben wir immer noch die beste Zeit dort, wir lachen, wir machen Witze, wir sind so müde, dass wir bald nicht mehr auf unseren eigenen zwei Füßen stehen können, aber wir finden immer noch den Mut, Witze zu machen! Es ist wunderbar. Da das heutige Motto "Entdecke die Früchte" lautet, teile ich mit euch allen die Früchte dieser wunderbaren Erfahrung, die Gott mir geschenkt hat!
Bevor sie in ihr Heimatland aufbrach, wollte ich ihr noch ein Geschenk für ihre Familie vorbei bringen. Auf dem Weg dorthin traf ich im Stadtkern einen übergroßen LKW, der sich verfahren hatte. Der Fahrer wirkte sehr verzweifelt. Ich half ihm das 20 Meter lange Gefährt rückwärts aus einer Sackgasse zu lancieren und fuhr dann mit meinem Fahrrad zwei Kilometer vor ihm her, bis er den Weg allein finden konnte. Winkend dankte der. Ich fuhr weiter zur Wohnung der Studentin. Trotz telefonischer Absprache traf ich sie nicht an. Ich entschied mich, nicht enttäuscht zu reagieren und radelte betend zurück zu meiner Wohnung. „Zufällig“ traf ich dabei eine ältere Frau, die ich lange nicht gesehen hatte und die mir dringend etwas erzählen wollte. Geduldig hörte ich zu. Ich fuhr weiter und traf einen Priester, dem ich auch schon lange nicht begegnet war. Wir fanden ein paar Augenblicke des Austausches. Während dieses Gesprächs kam die Meldung, dass ich das Geschenk jetzt vorbei bringen könne. So fuhr ich erneut zu der Studentin. Ich übergab das Geschenk und traf vor ihrem Haus einen jüngeren Mann, der mich fragte, wer ich sei. Ich sei Priester, ließ ich ihn wissen. Er fragte nach meiner Karte und sagte: „Toll, dass ich Ihnen begegnet bin! Ich schicke Ihnen noch etwas zu!“ Wieder zu Hause war alles erledigt Gott hatte noch so viel dazu gegeben.