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Ich bin glücklich!

Dieser Inhalt ist ab 01. Juli 2026 verfügbar.

Dieser Inhalt ist ab 01. Juni 2026 verfügbar.

Es war ihm zu Hause zu eng geworden. Er musste raus. So entschloss er sich nach einem Aufbaucamp in Bosnien für ein Freiwilliges Soziales Jahr. Als handfester junger Mann entschied er sich danach für eine Ausbildung zum Zimmermann. Erneut zog’s ihn danach als Friedensaktivist in die Ferne nach Zentralamerika. Eines Tages fragte ihn dort ein landloser Bauer nach seiner Geschichte. Er war auf einem Hof groß geworden, den seine Eltern aber vor längerer Zeit schon hatten ruhen lassen. Das konnte der Bauer aus Zentralamerika nicht verstehen. Das Fleckchen Erde, das einer Familie von Gott anvertraut war, galt es wertzuschätzen und zu bebauen, um die eigene Familie davon zu ernähren. Was hätte der landlose Bauer dafür gegeben, ein Stück Land zu besitzen. Diese Haltung ging dem jungen Mann nach. Er verstand, dass er mit einem Biohof seine eigene kleine Verantwortung für eine friedliche und nachhaltige Welt leisten konnte. So studierte er noch Agrar-Wissenschaft und begann, den Hof der Eltern, der 15 Jahre still gelegen hatte, wieder zu bewirtschaften.

Aus diesem Engagement - in eine offene Zukunft hinein - hat sich ein beeindruckender nachhaltig wirtschaftender Biobauernhof und eine Genossenschaft solidarischer Landwirtschaft entwickelt. Darin engagieren sich viele Menschen der Region mit dem Ziel, die soziale Förderung ihrer Mitglieder durch einen gemeinschaftlichen Betrieb zu gewährleisten.

Die Erde ist diesen Menschen heilig. Als Geschöpfe wissen sie sich mit allen Geschöpfen verwoben - in Verantwortung vor dem Schöpfer. Im Brief des Paulus an die Kolosser ist zu lesen: „In ihm (Jesus, der schon vor der Schöpfung war) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist.“ Damit spricht alles, was uns umgibt, von der DNA Gottes, die es überall zu entdecken gilt. Dazu lädt der Monat Mai, in dem die Natur neu erwacht, in besonderer Weise ein: Entdeck die DNA Gottes!

 ° Wie gehst du mit der Natur und den Gaben der Schöpfung um?
Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist. (Kol 1,16)
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Er war noch jung, spürte aber schon einen tiefen Hunger nach Leben und nach Gott. So hatte er in einer Begegnung mit jungen Leuten beim Projekt „navi4life“ mitgewirkt und hatte seine Rolle hervorragend gespielt und persönliche Erfahrungen erzählt. Wenige Tage später begegnete ich ihm in seinem Gymnasium beim gleichen Projekt. Bei einem Aufstellungsspiel war ihm ein Mitschüler aufgefallen, dem niemand geholfen hatte, seine Fragen nach Gott ins Gespräch zu bringen. „Aber ich habe seine Offenheit und seinen ehrlichen Hunger gespürt!“ ließ mich der junge Mann wissen. Am darauffolgenden Sonntag fand ein Zeltgottesdienst für junge Leute statt. Ich lud den jungen Mann ein. Er kam und erzählte: „Gestern Abend kam mir der Impuls, zum Zeltgottesdienst zu kommen, um für meinen Mitschüler auf seiner Lebenssuche zu beten!“ Als wir Fürbitten formulierten und dazu kleine Weihrauchkörner auf eine Kohle fallen ließen, spürte ich, wie innig dieser junge Mann für seinen Mitschüler betete. Ich war tief gerührt.