Ich bin glücklich!
Liebe Freunde von go4peace,
Jesus selbst hatte seinen Freunden und Freundinnen versprochen, für immer bei ihnen zu bleiben. Doch mit ihren leiblichen Augen konnten sie ihn nach seinem Tod nicht mehr sehen. Keine Foto-Kamera hätte Jesus nach seiner Auferstehung im Bild festhalten können. Und doch war seinen Freund*innen aufgegangen, dass er lebte und bei ihnen war. Diese Erfahrung hatte dem verängstigen Petrus Mut gemacht, sie vor vielen Menschen zu teilen. Diese gleiche Erfahrung hatte zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus gedrängt, noch in der Nacht zu ihren Freunden nach Jerusalem zurückzukehren. Diese Erfahrung war für jeden lebendig und bewegend, aber nicht festzuhalten. Das hatte Maria Magdalena entdeckt. „Halt mich nicht fest!“ hatte sie Jesus zu sich sagen gehört
Jesus hatte sich bemerkbar gemacht - für einzelne und für kleine Gruppen. Aber wie mag diese Erfahrung seiner Gegenwart wahrnehmbar gewesen zu sein? Davon sprechen die Auferstehungs-Erzählungen. Die Freund*innen Jesu spürten ein echtes Brennen in ihrem Herzen. Sie „sahen“ ein übernatürliches Licht, das ihnen Klarheit und Mut schenkte. Sie „berührten“ ihn in einem tiefen Frieden in ihrer Seele und in einer bisher nicht gekannten Freude. – Diese - im Herzen erlebbare - Regungen nennt Paulus in seinem Brief an die Galater „Früchte des Geistes“. Solche Auswirkungen der Gegenwart Jesu sind auch für Dich mit den „Augen Deines Herzens“ wahrnehmbar. Achte auf Dein Herz!
Tomáš hat diese Entdeckung gemacht: „Ich war in ein Friedenscamp nach Sarajevo gefahren. Jeden Tag lebten wir mit einem Wort Jesu. Abends tauschten wir uns über die Erfahrungen damit aus. In diesen Augenblicken spürte ich immer neu eine Freude, die neu war für mich. So freute ich mich Jahr für Jahr auf das nächste Camp gemeinsam mit vielen Jugendlichen. Das gab mir Kraft für meinen weiteren Weg. In einem Gespräch verstand ich, dass diese tiefe Freude die Spur des verborgenen Jesus war. ER war da. ER schenkte uns seine Freude. Ich ‚sah‘ ihn mit den Augen meines Herzens. Seither brennt in mir der Wunsch, Experte der Gegenwart Jesu unter uns zu werden.“ – Achte auf Dein Herz! – Watch your heart!
für das go4peaceTeam Meinolf Wacker
Liebe Freunde von go4peace,
er wollte bei ihnen bleiben – für immer. Er hatte gespürt, ohne ihn waren sie verloren. Doch wie jeder Mensch nur für eine begrenzte Zeit auf der Erde ist, so war es auch für Jesus. Er würde sterben. Er war von Gott, der die Liebe ist, gekommen und er würde auch zu Gott zurückgehen. Er würde gehen und er würde doch bleiben. Dieses Geheimnis wollte er seinen Freund*innen noch „aufschließen“.
Am Abend vor seinem Tod hatte er ihnen gezeigt, was echte Liebe ist. Er hatte ihnen die Füße gewaschen und damit ein Beispiel dienender Liebe gegeben. Er hatte sie eingeladen, diesem Beispiel zu folgen und einander in dieser Liebe zu begegnen. In diesem Tun lag der Schlüssel zum Geheimnis der Gegenwart Gottes. Überall auf der Welt, wo Menschen einander diese Liebe schenken, da ist ER, der die Liebe ist, unter ihnen gegenwärtig. Er ist dann verborgen da und schenkt ein Licht und eine Klarheit, die vorher nicht da war, eine Freude, die Herzen verwandelt und einen Frieden, der schon die Ewigkeit anbrechen lässt. Überall wo Menschen in echter sich schenkender Liebe – dem Namen Gottes – versammelt sind, da ist ER gegenwärtig. Es gilt dann: 1 + 1 = 3. Du und ich mit IHM unter uns.
Tomáš erzählt: „Ich hatte große Sorgen in meiner Seele. Ich hatte etwas falsch gemacht und war irgendwie damit allein. Schuld bringt Dich ja immer in Einsamkeit. Es fiel mir richtig schwer, davon zu erzählen und sie anzuvertrauen. Irgendwann kam der Augenblick, wo ich verstand: Ich will es einem Freund aus Liebe sagen. Ich will ihm auch meine dunklen Seiten anvertrauen. So schrieb ich eine längere Mail und ließ ihn tief in meine Seele schauen. Ein wenig sorgenvoll wartete ich auf seine Antwort. Sie kam schnell. Er ließ mich seine ganze Mitsorge und Liebe verstehen. Und er rief mich an. Lange haben wir geredet. Damit war noch lange nicht alles gelöst. Aber mit jeder Minute spürte ich, wie sich meine Seele mit einer tiefen Freude und einem tiefen Frieden füllte. Ich spürte: Jesus war da. Ich verstand, wir waren zu dritt. Der Freund und ich und der verborgene Jesus: 1 + 1 = 3.
für das go4peaceTeam Meinolf Wacker
Kamen. Die 5. Klasse der Realschule in Kamen hat sich im Erdkunde-Unterricht mit der Situation in der Ukraine beschäftigt. Sie haben sich entschieden, Muffins für das Kinderdorf zu backen und zu verkaufen. Begeistert erzählen sie bei einem Besuch in der Schule von den verschiedenen Rezepten, die sie ausfindig gemacht und ausprobiert haben. Durch ihr Engagement haben sie 250 € gesammelt-
Kamen: Die Schülervertretung des Städtischen Gymnasiums Kamen haben einen Sponsorenlauf im Jahnstadion der Stadt veranstaltet. Knapp 400 Kinder und Jugendliche der Schule haben sich beteiligt und jede Runde im Stadion sponsern lassen. Stolz überreichen Timo, Melek und Janne - das Team der Schülersprecher*innen - einen großen Check mit dem stolzen Ergebnis von 6.673,50 €. Sie sind selbst über den großen Erfolg erstaunt. Wir vereinbaren, in Kontakt zu bleiben.
Liebe Freunde von go4peace,
immer wieder hatte Jesus erleben müssen, dass seinen Freunden das Hemd näher war als die Jacke. An ihren eigenen Interessen waren sie gut dran, alles andere stellten sie schnell hintan. Als er ihnen anvertraut, dass er den Schriftgelehrten und Hohenpriestern ausgeliefert werden würde und diese ihn töten würden, hatten sie das gar nicht an ihr Herz gelassen. Vielmehr hatten sie auf dem Weg diskutiert, wer von ihnen der Größte sei. Als Jesus einen jungen Mann einlud, sein Vermögen zu verschenken, ging dieser traurig weg, denn er hatte ein großes Vermögen und das wollte er nicht mit den Armen teilen.
Jesus wollte seine Freunde verstehen lassen, dass der Schlüssel zum Geheimnis des Reiches Gottes gerade nicht darin liegt, viel zu haben und viel anzuhäufen, sondern das eigene Leben in Liebe zu verschenken. Das konnten sie bei ihm lernen. Er schenkte seine Zeit einer Frau, die er am Jakobsbrunnen traf und eröffnete ihr im Gespräch ein neues Leben, er schenkte sein Vertrauen dem römischen Hauptmann und heilte so seinen Diener. Einer Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war, schenkte er Vergebung. Jesus schenkte immer neu sein Leben. Durch dieses Schenken, durch seine konkrete Liebe entstand jeweils eine Beziehung zu den einzelnen Menschen. Diese ehrliche Beziehung wurde zum Ort der Erfahrung der Liebe Gottes für sie. Und das würde Jesus am Ende seines Lebens seinen Jüngern als sein Geheimnis überlassen: „Liebt einander, wie ich Euch geliebt habe!“ In dieser gegenseitigen Liebe würde er für immer bei ihnen sein.
Tomáš erzählt: „Ich hab einen Freund, der einen guten Freund in der Ukraine hat. Immer wieder ruft er ihn an und versucht ihm in dieser schweren Zeit des Krieges nahe zu sein. Eines Tages hatte er ihm eine WhatsApp-Nachricht geschickt und ihm gesagt, dass er einen Rosenkranz für ihn gebetet habe. Darauf kam die Antwort: ‚Danke, dass Du einfach da bist und dass Du immer Botschaften schickst. Sie geben mir Kraft und Halt. Heute war ich den ganzen Tag unterwegs und habe Flüchtlinge an verschiedenen Orten besucht. Es war eine starke Erfahrung und hat mir echt Mut gemacht. Ich bin einfach losgegangen und hab mein Leben gegeben, um den Menschen nahe zu sein. Ich hab den Eindruck, dass Gott etwas vorhat. Es ist gut, in Gottes Spiel mit dabei zu sein.‘“ – Nicht einsam, sondern gemeinsam! Not alone – but together!
für das go4peaceTeam
Meinolf Wacker