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Ich bin glücklich!

Friedrichshafen: Der Flyer "Zukunft für Waisenkinder in der Ukraine" ist digital mittlerweile an über 500 Personen versandt. Es melden sich viele Empfänger mit großem Interesse. Ein Chirurg aus Köln hat den Flyer an alle Kolleginnen und Kollegen weitergeleitet. Ein Drittel des Spendenvolumens für das Kinderdorf ist bereits zusammen gekommen. Jessie aus Friedrichshafen schreibt: "Danke, dass Ihr so konkrete Aktionen macht! Ich werde heute ganz viele Flyer ausdrucken und in vielen Briefkästen in meinem Wohnblock verteilen."

Kamen: Das Schülersprecherteam des Gymnasiums in Kamen mit Timo, Semih und Janne entscheiden sich, mit der gesamten Schule einen Sponsorenlauf  zu veranstalten. Sie freuen sich über das konkrete Projekt des Kinderdorfes. Sie werden den Flyer digital an alle Klassensprecher weiterverteilen und in der kommenden Woche die Aktion planen.  -  Wir setzen ein Spendenbarometer auf die Homepage, um auf alle Spender*innen motivierend zu wirken. - Lotta meldet sich. Sie hat ihren Spendenmarathon von 42,2 Kilometern in 10 Tagen mit ihrem Hund Theo beendet. "Meine Mama und mein Papa werden jetzt das Geld von den Sponsoren einsammeln", schreibt sie.

Kamen: Mittags bei strahlendem Wetter stellen Thorge und ich einen Friedensmahner an der Gesamtschule auf. Alles war gut vorbereitet, so stand er in 45 Minuten. Noch ist er verhüllt. Am 31.03. und am 01.04. werden zwei Ukraine-Tage an der GS stattfinden. Dann wird er enthüllt. Zu diesem Anlass wird Myhhaylo Melnyk und Meinolf Wacker je ein kleine Begrüßungsvideo an die Schüler*innen der Schule richten. Wir erstellen einen Flyer für das nächste Hilfsprojekt "Zukunft für Waisenkinder in der Ukraine".

Chmelnyzkyj: Am Morgen dieses Tages sprechen wir über eine Stunde mit Michael in der Ukraine. Er erzählt unvorstellbare Dinge. In den vergangenen Tagen hat er Menschen in Massengräber legen müssen und ihre Dokumente gerettet, um sie später an Angehörige weitergeben zu können... Außerdem sind 55 Waisenkinder aus der Gegend von Mariupol angekommen. Sie sind zum Teil mutterseelenallein auf Bahnhöfen gefunden worden. Niemand kümmerte sich um sie. Michael mit einigen Helfern*innen von go4peace hat sie aufgenommen. Es sind "Schwestern der Heiligen Familie" gefunden, die sich um diese Kinder sorgen. Sie sind jetzt in einem großen Speisesaal untergebracht - mit nur einer Toilette für alle. Es ist bereits ein Konzept entstanden, für diese Kinder aus mobilen Holz-Container-Einheiten ein kleines Kinderdorf erstehen zu lassen. Ein Quadratmeter Wohnraum dieses kindgerechten Dorfes wird 425 € kosten. Geplant ist, einen Wohnraum von 266 m2 erstehen zu lassen. Wir entscheiden, mit diesem Hilfsprojekt weiter zu machen.